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Der Ortsteil Stettfeld stellt sich vor

Stettfeld liegt am Westrand der lieblichen Kraichgauhügel, die sich zur Rheinebene absenken. Der Katzenbach verlässt auf Stettfelder Gemarkung das Hügelland, um sich bald mit dem Kraichbach zu vereinigen. Der Boden ist hervorragend geeignet für Sonderkulturen, auf den Hügeln gedeihen Obst und Wein, in der sandigen Ebene der Spargel. Das milde Klima unterstützt das Gedeihen dieser Köstlichkeiten. Das verstärkt die Hoffnung auf das Überleben dieser Feierabendlandwirtschaft unter den harten Konkurrenzbedingungen der EG.
Stettfeld ist im Grunde genommen ein Arbeitnehmerdorf, der kleinste Ortsteil der Gemeinde Ubstadt-Weiher mit etwa 2200 Einwohnern.

Das erste, das römische Stettfeld

Dieser kleinste Ortsteil hat eine große Vergangenheit. Lage und Fruchtbarkeit zogen schon frühzeitig die Menschen an. Aus der jüngeren Steinzeit und aus der Bronzezeit zeugen Funde von einer frühen Besiedlung der Landschaft. Doch die Glanzzeit Stettfelds war die Zeit der römischen Besitzergreifung. Um das Jahr 50 nach Chr. schoben die Römer langsam ihre Grenzen über den Rhein vor und fanden dort eine Mischbevölkerung aus eingedrungenen Germanen und dort schon lange sesshaften Kelten vor. Als um das Jahr 120 nach Chr. Kaiser Trajan die Rheintalstraße, die durch die Rheinebene führte, auf die hochwassersicheren ersten Hügel des Kraichgaus verlegte, (Strata Montana-Bergstraße) entstand mitten im heutigen Kerndorf eine Kreuzung zweier wichtiger Fernstraßen, die natürlich die Anlage einer festen Zivilsiedlung geradezu herausforderte. Die andere Fernstraße verband den Osten und den Westen des Reiches und versorgte durch Seitenstraßen auch die Kohorten, die den Limes bewachten. Unsere Vorfahren kannten keine Straßen, aber für die Römer waren die Straßen die Nervenbahnen des Weltreiches, ohne die das riesige Gebiet von England nach Afrika und Persien und Portugal ans Schwarze Meer nicht zusammengehalten werden konnte. Um die Siedlung, die von Handwerkern (Töpfereien) und Händlern bewohnt war, lag ein Kranz von römischen Gutshöfen, die sehr wahrscheinlich von römischen Veteranen bewirtschaftet wurden. Es gab ja damals keine Altersversorgung, und die alten Soldaten wurden mit Land und Gutshöfen oder mit Geld zum Aufbau einer Existenz abgefunden. Diese Gutshöfe waren die Lehrwerkstätten und vermittelten Kelten und Germanen die Fortschritte eines Kulturvolkes.

Als um 260 nach Chr. die Alemannen die Römer aus den rechtsrheinischen Gebieten vertrieben, wurde die römische Siedlung Stettfeld zerstört und nicht wieder bewohnt.

Die Germanen waren es nicht gewohnt in zentralen Siedlungen zu hausen, besonders wenn es Steinbauten waren, sie bauten ihre Einzelhöfe mit Abstand zu den Nachbarn, zudem scheint auch die Furcht eines Naturvolkes vor einem ,,verwunschenen Land" dazugetreten zu sein, Um die römische Siedlung Stettfeld gründeten unsere Vorfahren Einzelhöfe wie Ubstadt, Weiher, Zeutern und Langenbrücken. So sollten fast eintausend Jahre vergehen, bis das zweite, das germanische Stettfeld zwischen den germanischen Gemarkungen als speyerischer Gutshof wieder erstand.

Erst als das erste, kümmerliche Interesse an der Archäologie und der Heimatgeschichte erwachte, also vor etwa 130 Jahren wurde man auf die Vergangenheit aufmerksam Den damaligen Pfarrer Karl Stratthaus muss es furchtbar geschmerzt haben, wenn er ansehen musste, wie seine Pfarrkinder mit den Zeugen ihrer römischen Vergangenheit umgingen. Weil es damals keine staatlichen Stellen gab, die sich um Denkmalpflege kümmerte, wandte er sich privat an den Mannheimer archäologischen Verein, den einzigen in Baden, der die erste gezielte Grabung niederbrachte. Im Mai 1866 wurde man im Gewann Dorfgraben fündig. So kam es. dass sich die Funde heute im Mannheimer städtischen Reißmuseum befinden, so auch der Stein der Vierwegegöttinnen. Immer wieder tauchten danach Relikte aus der römischen Vergangenheit auf.

Den größten Sprung vorwärts machte die archäologische Forschung nach dem zweiten Weltkrieg, als die Flüchtlingsnot und wachsenden Ansprüche große Umlegungen an Baugebieten und zahlreiche Um- und Neubauten erforderten. Erst jetzt wurde erkannt, welch bedeutende Rolle Stettfeld damals in der Römerzeit hatte Eine Nordsiedlung um den heutigen Friedhof und eine Zentralsiedlung im alten Ortskern, im Bereich der Kirche, zeichneten sich ab. Eine Sensation zeichnete sich 1978 ab, als spielende Kinder in der Albert-Schweitzer-Straße eine große römische Grabanlage entdeckten. Die zahlreichen Grabbeigaben, über 400 Gräber wurden in einer Schwerpunktgrabung des Landesdenkmalamts Karlsruhe ausgewertet, sind zum Teil im Stettfelder Römermuseum ausgestellt. Tübingen leistete die Anthropologische Unterstützung. Auch für ein zu errichtendes Museum änderte sich die Konzeption. Statt eines Museums mit dem Schwerpunkt Straßen in der Antike, musste man sich mit der Idee eines Friedhofmuseums befassen. In der näheren Zukunft können noch viele Neuigkeiten aus der römischen Vergangenheit erwartet werden.

Das Stettfelder Rörnermuseum, das 1984 eingeweiht werden konnte, soll nach den Worten des Altbürgermeisters Ludwig Simon ein Bekenntnis der Gemeinde Ubstadt-Weiher zu ihrer Vergangenheit sein, Das Stettfelder Römermuseum ist ein lokal-romanisches Museum, d.h. es sind nur Exponate aus der römischen Vergangenheit Stettfelds zu sehen, Die ganz bedeutenden Funde sind im Original in den großen Museen zu sehen, doch besitzt das Rörnermuseum davon gute Nachbildungen. Die Gemeinde Ubstadt-Weiher ist der Besitzer dieses Museums, und der Betreiber ist der Freundeskreis des Römermuseums Stettfeld, dessen Mitglieder gewissenhaft und ehrenamtlich den Dienst im Museum versehen.





Das zweite, das germanische Stettfeld

Die römischen Ruinen und Relikte scheinen die germanische Bevölkerung Fast 1000 Jahre von einer Besiedlung abgeschreckt zu haben. Jedenfalls findet man erst aus dem 13.Jahrhundert wieder eine urkundliche Erwähnung. Durch Kauf kamen in der Mitte des 13. Jahrhunderts die Güter von Stettfeld und Zeutern an das Hochstift. Um das Jahr 1500 bildete sich als Reaktion auf die Unfreiheit (Leibeigenschaft der Bauern) und hohen Zehnten auch bei schlechten Ernten der Bundschuh, eine Bauernverschwörung gegen die weltliche Obrigkeit, die im Hochstift ja auch die geistliche war. 1525 brach im Hochstift der Bauernkrieg aus. In Stettfeld war der Anführer der Aufständischen Paul Dopf. Im Ortskern rotteten sich die Bauern zusammen, und Paul Dopf ergriff' die Zügel des bischöflichen Pferdes, der Bischof war auf der Rückfahrt von Heidelberg, wo er bei seinem Bruder, dem Kurfürsten von der Pfalz, Hilfe gegen die Aufständischen erbeten hatte. Er demütigte den hohen Herrn in aller Öffentlichkeit. Als der Aufstand im Bruhrain mit Hilfe der Truppen des Kurfürsten niedergeworfen war, wurden die Rädelsführer, besonders aber auch die Bauern schwer bestraft.

Die Zeit der Bauernkriege war auch die Zeit der Reformation Diese schuf im Hochstift Speyer eine neue Quelle der Unruhe. Glaubensfreiheit wurde im Hochstift nicht gewährt, sowie es damals galt dem allgemeinen Grundsatz zu folgen: ,,Cujus regio, ejus religio" (Wem die Herrschaft, dem die Religion)

Auch manche Stettfelder liefen ins benachbarte protestantische Unteröwisheim, das zum reformierten Württemberg gehörte. Nur mit schweren Strafen gelang es den Fürstbischöfen die Einheit der Religion in ihrem Gebiet zu wahren. Die Ausweisung, d.h. der Entzug des Lehens, war auch gleichzeitig der Entzug der Lebensgrundlage. Wiedertäuferprozesse, Hexengerichte und Verbrennungen waren die Vorboten des 3Ojährigen Krieges Auch über Stettfeld warf die Intoleranz ihre Schatten. Dunkle Kriegswolken zogen sich über dem Hochstift zusammen- Die Anhänger des ,,Winterkönigs", Friedrich von der Pfalz, sammelten im Jahre 1622 nach der Verwüstung der Pfalz linksrheinisch ihre Truppen, währendem sich Tilly, der Feldherr der katholischen Partei, bei Wiesloch verschanzt hatte. Tilly unterlag und die Maisfelder fielen nach dem Motto ,,Der Krieg muss den Krieg ernähren" plündernd und sengend in das Hochstift ein. Stettfeld Langenbrücken und Mingolsheim wurden ein Raub der Flammen. So grauenhaft wurde mit den Menschen umgegangen, dass sich die Seele sträubt auf Einzelheiten einzugehen. Bei Öffnung der Straßen des Innendorfs ist über den Resten der Römerzeit der dicke Brandschutt dieser Epoche zu erkennen.

Raub und Plünderungen durch Feind und Freund, Ablieferung von Lebensmitteln, Kontributionen, verwildern des sonst so gepflegten Ackerbaus, ließen die wenigen Übriggebliebenen so körperlich verkommen, dass eine pestartige Krankheit diese nochmals dezimierte. Nach dem Krieg waren in Stettfeld nur noch etwa 7 von früher über 88 Namen vorhanden. Die Fürstbischöfe lockten durch Versprechungen von freiem Land und Steuerfreiheit viele Bewohner aus Tirol, das von den Schrecken des Krieges verschont geblieben war, ins entvölkerte Land. Diese versuchten einen Neuaufbau, der aber immer wieder von den einfallenden Franzosen zerstört wurde, die in der Festung Philippsburg einen Brückenkopf auf der rechten Rheinseite und damit einen Nagel im Fleisch des Hochstifts und des Reiches hatten. Die Erbfolgekriege hinterließen wiederum eine Spur des Grauens im Grenzland und die Familien flüchteten wieder in die Wälder und Lärmlöcher, wo sie von Marodeuren ausgeplündert wurden. Der Jammer nahm kein Ende. Erst als der tatkräftige Damian Hugo von Schönborn die Regie im Hochstift übernahm, besserte sich nach über 100 jährigem Elend die Lage der verarmten und verelendeten Bevölkerung. Auch hatte man jetzt das Geld die zerstörte Stettfelder Kirche wieder zu restaurieren so dass uns bis zum heutigen Tag der letzte spätgotische Kirchturm Nordbadens erhalten blieb.

Aber nur kurz war die Zeit des Friedens und des Aufbaus. Neue Nöte folgten. Der polnische und der pfälzische Erbfolgekrieg brachten langdauernde Konflikte zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich, die wieder auf dem Rücken der geplagten Bevölkerung rechts des Rheins, besonders der Kurpfalz, des Hochstifts und Südbadens ausgetragen wurden. Stettfeld erlebte Einquartierungen, riesige Kontributionen (Zahlungen) Zwangsarbeit und Aushebungen. Kaum gab es ein wenig Ruhe, als die Wellen der französischen Revolution in das Grenzland schwappten. 1793 fielen die Revolutionstruppen ein, raubten und brandschatzten alle Orte des Hochstifts und nahmen alles mit, was sie brauchen konnten. Als Geißel wurde der Stettfelder Bürgermeister Pfeiffer in Wiesloch festgehalten. Bischof Wilderich sollte der letzte Bischof des l0OOjährigen Hochstifts sein. Im Jahre 1802 wurden die rechtsrheinischen Gebiete des Speyerischen Landes der Markgrafschaft Baden-Durlach zugeordnet.

Nach 200 Jahren Leid und Tod kehrte endlich 1815 der Friede auch in Stettfeld ein. Die verarmte Bevölkerung lebte nur vom Ackerbau, so dass ein schlechtes Erntejahr für den Großteil der Bevölkerung auch ein Hungerjahr bedeutete. An einen Verkauf landwirtschaftlicher Produkte war nicht zu denken. Besonders das Jahr 1817 brachte eine große Missernte, so dass im Kraichgau ein Laib Brot gegen einen Acker getauscht wurde. Die Abgaben ans Großherzogtum und an die Gemeinde konnten nicht entrichtet werden. Verarmte Kinder wurden den Wohlhabenderen zur Speisung zugewiesen, um sie vor dem Hungerstod zu bewahren. Auswanderung war die letzte R ettung vor Hunger und Unfreiheit. Viele Stettfelder Familien besonders aber Ledige wanderten nach Nordamerika aber auch nach Russland und Algier aus.

Kein Wunder, dass viele Stettfelder, die sogenannten Demokraten, in den Revolutionsjahren 1848/49 gegen den Großherzog rebellierten, bis preußische Truppen, die mit dem des Landes verjagten Großherzog zurückkehrten, den freiheitlichen Gedanken ein Ende bereiteten. Wieder folgte ein Strafgericht. Obwohl die folgenden Jahre friedlich waren, konnten sie nicht Not und Hunger vertreiben. Es gab außerhalb der Landwirtschaft keine Erwerbsmöglichkeit. In jenen Jahren streckte sogar die Gemeinde den Ausreisenden das Ausreisegeld vor, um es mit der Pacht aus den Einkünften der Allmende zu verrechnen. Von den Kriegen von lS66und 1870/71 (deutsch-französischer Krieg) merkte man in Stettfeld nichts. Nach der Gründung des deutschen Kaiserreiches besserten sich langsam die wirtschaftlichen Verhältnisse. Die Landwirtschaft blühte auf und in den Städten schossen in der Gründerzeit Fabriken und größere Handwerksbetriebe aus dem Boden. Die Abwanderung in die Städte brachte auch Stettfeld eine Abnahme der Bevölkerung. So hatte die Gemeinde im Jahre 1880 912 Einwohner und 1890 nur noch 897 trotz des damals üblichen Kinderreichtums. Die Zeiten von 1890 bis zum 1. Weltkrieg 1914 konnte man im Vergleich zu den vergangenen ,Goldene Zeiten" nennen

Nach dem 1. Weltkrieg musste die Bevölkerung wie ganz Deutschland Inflation und Massenarbeitslosigkeit, besonders während der Wirtschaftskrise, erleben. Ein soziales Netz, wie man es heute kennt, konnte man sich damals nicht leisten. Aus den Reserven von 7 Millionen Arbeitslosen und einer fortschreitenden Verelendung der Arbeiterschaft, durch die auch die Bauern in den Sog der Verarmung gerieten und den Wortführern der nationalen Radikalen, rekrutierten sich die Wähler, die Adolf Hitler und dem 3. Reich den Weg zur Macht ebneten. In Stettfeld scheint die ,,braune Welle" nicht besonders hoch geschlagen zu sein. Natürlich spürte man die neue Richtung, es war nicht möglich im totalitären Staat sich ihr zu entziehen. Wenn aber z.B. der Ortsgruppenleiter der Partei den Pfarrer vorher informierte, wann am Sonntag ein Gestapomann die Predigt in der Kirche kontrollierte, so zeigt das, dass man die bösen Auswirkungen zu verhindern trachtete. Die Anzeichen des nahenden Krieges vermehrten sich. So ist auch die Gründung der Stettfelder Feuerwehr im Jahre 1938 unter dem Aspekt der Politik zu sehen. Dass man einige Jahre später ganze Feuerwehrregimenter bilden musste, um die Feuerstürme nach Bombennächten zu bekämpfen und zahllose Leben zu retten, konnte man damals nicht ahnen.

Der Ausbruch des 2. Weltkrieges hatte auch für Stettfeld schwere Folgen. Die Einberufung der jüngeren Männer brachte vermehrte Arbeit für Frauen und Kinder, daneben schwere Verluste an Menschenleben an den Fronten besonders in den letzten Kriegsjahren. Der Blutzoll der Stettfelder betrug mehr als 10 % der Gesamtbevölkerung (d. h. von weniger als 1000 Einwohnern kehrten mehr als 100 nicht mehr heim). Das Ende des Krieges spülte eine Welle von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den Ostgebieten ins zerstörte, daniederliegende Land. Wohnungen und Küchen wussten geteilt werden, was oft große Streitigkeiten auslöste. Als im Sommer 1948 die Währungsreform kam, regte sich auch sofort neue Hoffnung. Baupfarrer Peter Weibel teilte entschlossen Pfarrpfründeäcker in Bauplätze auf um den Familien ohne Wohnung ein Dach über dem Kopf zu geben, Für diese Leistung wurde er erster Ehrenbürger der Gemeinde Stettfeld. Die Integration der Flüchtlinge ist so gut gelungen, dass Kinder und Enkel nicht mehr wissen, dass Vater oder Mutter aus dem Osten stammen. Langsam hob sich wieder der Wohlstand. Das große Baugebiet Schönig wurde umgelegt, die Infrastruktur verbessert, neue Arbeitsplätze besonders in der Industrie der Städte entstanden, kleine Sch ritte zeigten den Weg zu einer Normalisierung der Verhältnisse auf allen Gebieten an.

Ein anderer großer Einschnitt kam mit der Gemeindereform, als sich Stettfeld am 1. September1971 der Fusion von Ubstadt und Weiher, die schon 1970 vollzogen worden war, anschloss. Der jetzige Ortsteil Stettfeld erfuhr durch die Gemeinde Ubstadt-Weiher stets eine faire Behandlung. Die Zusagen zur Fusion wurden ehrlich eingehalten. Landschaftlich attraktive Baugebiete wurden umgelegt, die neue Grundschule fertiggestellt, die Leichenhalle erbaut, die alte Schule als Vereinshaus mit Festplatz hergerichtet, das Römermuseum als Zeuge der antiken Vergangenheit eingerichtet, das ein Ensemble mit der alten Pfarrkirche bildet, das als Ortskern, als Marcellusplatz allgemeine Anerkennung findet. Auch die Feuerwehr bekam ein neues vorbildliches Domizil, das der Mannschaft und den Geräten gute Fortbildung und Unterkunft ermöglicht.

So hat die alte Gemeinde Stettfeld, als kleinster Ortsteil von Ubstadt Weiher, mit allen Vor- und Nachteilen des heutigen Lebens, Anschluss an die moderne Welt gefunden und bietet den Menschen von heute das, was ihnen als unverzichtbar erscheint. In dieser kurzen Vorstellung des Ortsteils Stettfeld müssen notwendigerweise die drastischen Schlaglichter fehlen, die erst die persönlichen Schicksale in der Landschaft ausmachen. Es sollte gezeigt werden, dass das Geschick des einzelnen Menschen und des Ortes untrennbar mit den großen Entscheidungen der Politik und ihrer Unwägbarkeiten verbunden sind und immer auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen werden.

Übernommen aus der Festschrift 50 Jahre Feuerwehr Stettfeld
von Günter Ehrmann, Schulleiter i.R.
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